Warum es sich weiterhin lohnt mit Heizöl zu heizen

Klimaschutzprogramm und Vergleiche zu anderen Energiearten

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung und die geplante CO2-Steuer haben vielleicht auch Sie verunsichert. Unter Umständen stellen Sie sich die Frage, ob Sie Ihr bestehendes Heizsystem modernisieren oder durch eine andere Energieart ersetzen möchten. Jedes System bringt Vorteile mit sich, eine Ölheizung gleichermaßen. Bei der aktuellen Klimaschutz-Debatte werden die Vorteile einer Ölheizung leider immer häufiger vernachlässigt. Oder wussten Sie beispielsweise, dass eine Ölheizung weniger Feinstaub produziert, als eine Pelletheizung?
Was Sie in jedem Fall nicht befürchten müssen, ist Ihre Ölheizung ab 2026 nicht mehr benutzen zu dürfen. Manche Meldungen über das Klimaschutzprogramm erwecken nämlich den Eindruck, die Ölheizung würde abgeschafft werden. Doch das stimmt nicht. Fakt ist, dass Ölheizungen auch nach dem Jahr 2026 weiter betrieben werden dürfen. Ab 2026 dürfen Ölheizungen jedoch nur noch in Kombination mit erneuerbaren Energien eingebaut werden.

Bei weiteren Fragen zögern Sie bitte nicht uns anzurufen. Wir geben kostenfrei und unverbindlich Auskunft unter: 0800 / 793 37 33 (kostenfrei)

Gründe für eine Ölheizung in der Zukunft im Überblick:
✓ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
✓ Senkung des Brennstoffbedarfs bei Modernisierung um bis zu 30%
✓ grüne Perspektive durch neue CO2-neutrale Brennstoffe
✓ keine Grundgebühr, wie z.B. bei Gas
✓ geringere Feinstaubproduktion als bei Pelletheizung
✓ Nutzung der Ölheizung auch nach 2026 problemlos möglich

Gründe, die für Ihre Ölheizung sprechen

Hohes Einsparpotenzial

Durch Modernisierungsmaßnahmen können 20%, bei alten Systemen sogar bis zu 30 %, des Brennstoffbedarfs gesenkt werden. Der finanzielle Aufwand für Modernisierungsmaßnahmen kann somit durch die eingesparte Energie gedeckt werden.
Schon gewusst, dass Sie beispielsweise ohne ein Brennwertgerät knapp 10% an nutzbarer Energie durch den Schornstein entweichen lassen? Denn ohne ein Brennwertgerät kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden. Energie, die Sie bei jeder Bestellung bezahlen aber nicht nutzen.
Der verringerte Verbrauch bedeutet zudem auch weniger Emissionen. Das ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern ab 2021 auch für Ihren Geldbeutel, indem Sie weniger CO2-Steuer bezahlen.

Grüne Zukunfts-Perspektive

Durch eine Modernisierung können Sie Ihren Brennstoffbedarf senken. Zusätzlich macht die Drop-in Fähigkeit der Heizölsysteme sie auch für die Zukunft attraktiv. Das bedeutet Ihre Technik bleibt dieselbe, während CO2-neutrale Brennstoffe, wie E-Fuels, beigemischt oder in Reinform verwendet werden. Das Heizöl kann somit einfach durch klimafreundliche Alternativen getauscht werden.
E-Fuels sind synthetisch hergestellte Kraft- und Brennstoffe. Diese werden mittels Stroms, aus regenerativen Quellen und Kohlendioxid, welches der Umgebungsluft entzogen wird, hergestellt.

Autark und Preisunabhängig

Den Energievorrat im eigenen Keller, im eigenen Tank zu haben, gibt Sicherheit und Flexibilität. Anders als bei anderen Energiearten, wie z.B. Gas, entscheiden Sie, wann und zu welchem Preis Sie Ihren Heizölvorrat aufstocken. Behalten Sie die Marktpreisentwicklung im Blick, profitieren Sie von Preisanpassungen.

Geringer Montage- und Investitionsaufwand

Im Vergleich zu einem Austausch Ihres Heizsystems, ist eine Modernisierung mit weniger Aufwand und innerhalb kürzerer Zeit möglich. Öl-Brennwertheizungen haben die höchste Energieeffizienz. Im Vergleich zu einer Pelletheizung sparen Sie beim Einbau eines Öl-Brennwertgerätes rund 17.000€. Laufende Kosten, ähnlich einer Grundgebühr wie beim Erdgas, gibt es ebenfalls nicht. Sie bezahlen nur die Energie, die Sie verbrauchen, wenn die Heizung läuft.
Oder Sie setzen auf eine Hybridlösung. Öl-Brennwertheizungen lassen sich ideal mit erneuerbaren Energien, wie Solar oder Kaminholz kombinieren. Die Ölheizung springt nur dann an, wenn bspw. keine Solarenergie zur Verfügung steht. Es werden also auch bei der Hybridlösung nur Kosten verursacht, wenn die Heizung läuft.

Tipp: Herstellerneutrale Informationen zu jeglichen Modernisierungsmaßnahmen Ihrer Heizungsanlage erhalten Sie von den Experten des Instituts für Wärme und Ölheizung. Kostenfrei und unverbindlich von Mo. bis Fr. von 9 bis 17 Uhr unter:
06190 9263-435

Modernisierungsmaßnahmen im Vergleich

Etwa jede vierte Heizung in Deutschland ist eine Ölheizung. Ihr Herzstück: der Brenner, in dem das Heizöl verbrannt wird. Die dabei entstehende Hitze erwärmt Wasser, welches in einem geschlossenen Heizkreislauf, durch alle Heizkörper des Hauses gepumpt wird. Brennwertheizungen nutzen die modernste Art dieser Verbrennung. Dabei nutzt man auch die Wärme der Abgase zum Heizen, die bei der Verbrennung frei werden. Das garantiert eine hohe Energieeffizienz.

 

Was Sie über Öl-Brennwertheizungen wissen sollten:

  • Bewährte und sehr stabile Technik
  • Keine vertragliche Bindung an einen Heizöllieferanten: Sie bestimmen, wann Sie Ihren Heizölvorrat aufstocken und können so von günstigen Marktlagen profitieren.
  • Mit einer Ölheizung speichern Sie Ihren Energievorrat im eigenen Haus, im Heizöltank. Nach einer Heizungsmodernisierung können alte, große Tanks häufig durch kleinere Modelle ersetzt werden.
  • Bei modernen Tanks und dem heute verkauften schwefelarmen Heizöl ist der früher manchmal auftretende Heizölgeruch im Keller kein Thema mehr.

 

Für welche Häuser eignet sich eine Öl-Brennwertheizung?

  • Ein- und Zweifamilienhäuser mit allen Dämmstandards
  • Alle Arten von Heizkörpern

 

Umweltverträglichkeit / Zukunftsfähigkeit

  • Öl-Brennwertheizungen haben mit die höchste Energieeffizienz und lassen sich ideal mit erneuerbaren Energien wie Solar oder Kaminholz kombinieren. Wenn die zur Verfügung stehen, springt die Ölheizung nicht an und erzeugt damit auch keine laufenden Kosten. Solche kombinierten Heizsysteme nennt man Hybridheizungen.
  • In einigen Regionen Deutschlands ist Bio-Heizöl mit einem Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen erhältlich.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema auch unter: Zukunft-Heizen

Öl und Solarthermie

Solarthermie wird mit bis zu 30% gefördert. Solarenergie kann beispielsweise zur Warmwasseraufbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt werden. Ist keine Sonne verfügbar ist die Energie durch die Heizöl-Energie gewährleistet. Wird die Ölheizung nicht genutzt, entstehen keine weiteren Kosten wie Grundgebühren, z.B. beim Gas.

 

Öl und Holz

Gerade im Frühling und Herbst ist ein Kaminofen mit seiner gemütlichen Wärme die ideale Heizung im Wohnzimmer. Die meisten Kaminöfen beheizen ausschließlich den Raum, in dem sie stehen. Doch dabei muss es nicht bleiben. Wenn nicht nur ein Raum mit Scheitholz oder Pellets erwärmt werden soll, können ausgewählte Kaminöfen der neuesten Generation eingebaut werden.
Ein Kamin kann zur Wärmeversorgung des ganzen Hauses beitragen. Dafür benötigt er eine sogenannte Wassertasche, die mit einem zentralen Pufferspeicher verbunden wird. Wenn im Ofen ein Feuer brennt, erwärmt sich automatisch auch das Wasser in der Wassertasche, das dann in den Pufferspeicher eingespeist wird. So kann die im Kamin erzeugte Wärme auch für Heizung und Trinkwassererwärmung genutzt werden.
Der Kaminofen kann dabei ganz klassisch mit Scheitholz, Holzbriketts oder voll automatisch mit Holzpellets befeuert werden. Ein großes Plus von Hybridsystemen: Sie können Schritt für Schritt eingebaut werden. Zunächst wird in der Regel eine moderne Öl-Brennwertheizung mit einer Solarthermie-Anlage kombiniert. Um sich die Option, zusätzliche Wärmequellen einzubinden, offen zu halten, sollte von Vornherein ein Pufferspeicher mit mehreren Anschlüssen gewählt werden.
Und noch ein Vorteil: In sehr gut gedämmten Gebäuden wird der Aufstellraum des Kaminofens schnell als überheizt empfunden. Eine Wassertasche hilft, das zu regulieren, indem sie Wärme an den Pufferspeicher abgibt.

 

Öl und Photovoltaik

Die Kombination aus Ölheizung und Photovoltaik (PV)-Anlage ist eine innovative Möglichkeit, Strom- und Wärmeversorgung in Wohngebäuden intelligent zu verbinden. Die PV-Anlage auf dem eigenen Dach reduziert nicht nur die Stromrechnung, sondern kann auch die Wärmeversorgung unterstützen.
Die PV-Anlage erzeugt auf dem eigenen Dach Sonnenstrom, der dann für gewöhnlich im Haushalt genutzt wird. Der Solarstrom, der daheim nicht benötigt wird, wird bei den meisten PV-Anlagenbetreibern zurzeit ins Stromnetz eingespeist. Hybridsysteme können diesen Strom aber stattdessen intelligent in die Wärmeversorgung einbinden.
Denn die Grundidee eines Öl-Photovoltaik-Systems besteht darin, den selbst erzeugten PV-Strom immer dann zur Warmwasserbereitung einzusetzen, wenn er anderweitig nicht, beziehungsweise nicht sinnvoll genutzt werden kann. Die Ölheizung eignet sich als Partner besonders gut, da dank der Energiereserve im eigenen Tank auch längere Phasen mit geringem Stromangebot problemlos überbrückt werden können.

Öl mit Sonne und Holz
In den Sommermonaten kann die für Warmwasser benötigte Energie fast ausschließlich solar erzeugt werden. In der Übergangszeit und im Winter leistet der eingebundene Holzkaminofen seinen Beitrag zur Gebäudebeheizung. Erst wenn Solaranlage und Kaminofen den Wärmebedarf nicht mehr abdecken können, schaltet sich automatisch die Ölheizung hinzu. Diese Kombination kann bis zu 50% Heizöl sparen.

 

Öl und Wärmepumpe

Auf dem Markt gibt es Öl-Hybrid-Kompaktgeräte, mit denen Sie eine veraltete Ölheizung zu einer Öl-Brennwerttechnik mit Wärmepumpe modernisieren können. Auch mit einer Wärmepumpe lässt sich die Ölheizung zu einem effizienten und klimaschonenden Hybridsystem kombinieren.
Das Prinzip ist das Gleiche wie bei anderen Hybridheizungen. Wenn möglich, wird erneuerbare Energie genutzt. Bei der Wärmepumpe ist das Umweltwärme, die unter Einsatz von Strom ins Heizsystem eingebunden wird. Günstig ist, wenn der Strom für die Wärmepumpe aus erneuerbaren Quellen stammt. Ein intelligenter Systemregler ist bei diesem Hybridsystem für die energetische Effizienz und den komfortablen Betrieb entscheidend. Er steuert die optimale Betriebsweise der einzelnen Heizgeräte und sollte möglichst auch variable Energiepreise sowie die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom berücksichtigen können.
In Zeiten, in denen die Wärmepumpe nicht effizient arbeiten kann, kann dank des hybriden Aufbaus die Ölheizung automatisch übernehmen. Das ist beispielweise in älteren Gebäuden an kälteren Tagen der Fall, wenn höhere Heizsystemtemperaturen für die Heizkörper benötigt werden. So garantiert zu jeder Jahreszeit eine ökonomische Wärmeversorgung.
Zur Nutzung dieser Hybrid-Variante gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder Sie ersetzen Ihre veraltete Ölheizung durch die Kombination aus neuem Öl-Brennwertgerät und Strom-Wärmepumpe, die von vielen Herstellern im Paket angeboten wird,
  2. oder Sie haben bereits ein effizientes Öl-Brennwertgerät im Einsatz und ergänzen es um eine Wärmepumpe. Diese Nachrüstung zum Hybridsystem bieten ebenfalls viele Heizungshersteller an.

 

Mehr Informationen auch unter: Zukunft-Heizen

Sehr verbreitet und ebenso effizient wie die Ölheizung ist das Heizen mit Gas. Die Funktionsweise ist gleich, nur statt Heizöl wird eben Gas verbrannt. Bei Gas-Brennwertheizungen führt der Brennwerteffekt zu einer ebenso hohen Energieeffizienz wie bei Öl-Brennwertheizungen. Auch bei Gas werden die bei der Verbrennung entstehenden Abgase zum Heizen genutzt und die Wärmeausbeute somit erhöht.

 

Was Sie über Gas-Brennwertheizungen wissen sollten:

  • Einmalige Investitionskosten von ca. 13.000 €, da ein Anschluss an ein Gas-Versorgungsnetz notwendig ist
  • Durch diesen Anschluss entstehen laufende Grundgebühren, auch wenn die Heizung nicht in Betrieb ist
  • Tausch ist nicht nur mit Öl- gegen Gaskessel getan, es gibt weitere Anforderungen an Gebäudehülle etc., weshalb Fördersummen meist nicht alle Kosten deckt
  • Förderungen bei Gaskessel gibt es zudem auch nur bei Hybridlösungen
  • Feste vertragliche Bindung an Gaslieferanten, d.h. anders als beim Heizöl können günstige Marktlagen nicht kurzfristig genutzt werden

 

Für welche Häuser eignet sich eine Gas-Brennwertheizung?

  • Ein- und Zweifamilienhäuser mit allen Dämmstandards
  • Alle Arten von Heizkörpern

 

Umweltverträglichkeit und Zukunftsfähigkeit

  • Kombinierbar mit erneuerbaren Energien, etwa Solar oder Kaminholz
  • Biogas ist mit unterschiedlich hohen Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen auf dem Markt
  • E-Fuels bieten eine komplett CO2-freie Zukunft

 

In einer Pelletheizung werden kleine Presslinge aus Holz verbrannt. Die entstehende Wärme wird wieder auf Wasser übertragen und in einem geschlossenen Kreislauf durch das Haus gepumpt. Die Anschaffungskosten für ein neues Pellet-Heizsystem liegen deutlich höher als für vergleichbare Heizsysteme.

 

Was Sie über Pelletheizung wissen sollten:

  • Einmalige Investitionskosten von knapp 30.000€, für den Ausbau des Heizöltanks und Tausch Ihres Heizung Systems. Zum Vergleich: Eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik liegt bei rund 11.500€
  • Höhere Feinstaubproduktion als bei einer Öl-Heizung
  • Höherer Wartungs- und Reinigungsaufwand als bei einer Ölheizungsanlage
  • Lagerraum für Holzpellets benötigt Platz, d.h. Sie benötigen rund dreimal mehr Pellets für eine entsprechende Wärmeleistung
  • Die bei der Verbrennung entstehende Asche muss regelmäßig entfernt werden

 

Für welche Häuser geeignet?

  • Ein- und Zweifamilienhäuser mit allen Dämmstandards
  • Alle Arten von Heizkörpern

 

Umweltverträglichkeit und Zukunftsfähigkeit

  • Mit Solarenergie kombinierbar
  • Holz ist ein nachwachsender, aber begrenzter Rohstoff
  • CO2-neutral erfolgt die Verbrennung nur mit Holzpellets aus nachhaltiger Forstwirtschaft und bei CO2-neutraler Lieferung des liefernden Unternehmens
  • Höhere Feinstaub-Emissionen als Öl- und Gasheizungen

In Wärmepumpen findet keine Verbrennung statt. Die Wärmepumpe kann die Wärme über verschiedene Wege gewinnen:

  • Luft-Wärmepumpen, die der Umgebungsluft die notwendige Wärme über Wärmetauscher entziehen (am häufigsten verwendet)
  • Erdsonde im Erdreich oder Grundwasser des Grundstücks
  • Erdflächenkollektoren im Garten des Grundstücks

Die gewonnene Umweltwärme, die in der Nähe des Hauses vorhanden ist, wird dann ins Innere des Hauses transportiert. Je nach Wärmequelle sind unterschiedliche Wärmepumpen-Modelle auf dem Markt. Mit sinkender Lufttemperatur arbeiten diese Wärmepumpen allerdings immer weniger effizient. Deshalb wird bei niedrigen Temperaturen oft mit einem Heizstab direkt elektrisch mit Strom nachgeheizt, was teuer werden kann.

 

Was Sie über Wärmepumpen wissen sollten:

  • Die Gegebenheiten vor Ort bestimmen die Auswahl der Wärmegewinnung: Erlauben die geologischen Verhältnisse eine Erdsonden-Bohrung? Wie ist der Grundwasserstand? Oder ist der Garten groß genug für die Installation von Flächenkollektoren?
  • Je nach Wärmepumpenart unterscheiden sich Anschaffungs- und Betriebskosten stark.
  • Deutliche Unterschiede gibt es auch bei den Genehmigungsverfahren, etwa durch Wasser- und Bergbehörden.
  • Anforderungen an Dämmung und Heizsystem müssen erfüllt werden, um Förderung zu erhalten. Ggf. müssen Gebäudehülle und Heizsystem zunächst modernisiert werden (ist nicht durch die Förderung abgedeckt)
  • Relativ neues Heizsystem (knapp 4% aller deutschen Heizungen, überwiegend in Neubauten)
  • kein Lagerraum notwendig
  • Da keine Verbrennung erfolgt, sind kein Schornstein und keine Schornsteinfeger-Besuche notwendig.

 

Für welche Häuser geeignet?

  • Effizienter Betrieb nur in Häusern mit hohem Dämmstandard
  • Fußbodenheizung für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendig
  • Installation und Auswahl der Wärmepumpe abhängig von der Situation vor Ort

 

Umweltverträglichkeit und Zukunftsfähigkeit

  • CO2-neutral nur bei Betrieb mit reinem Ökostrom

 

In Wärmenetzen wird die Wärme in einem zentralen Kraftwerk erzeugt und dann per Rohrleitung zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Netzen:

  • Größere Netze mit langen Übertragungswegen werden als Fernwärmenetze bezeichnet. Sie gibt es vor allem in Städten.
  • Kleine Wohnsiedlungen, die zentral versorgt werden, werden als Nahwärmenetz bezeichnet.

Weil die Wärme bei dieser Heizmöglichkeit nicht im eigenen Haus erzeugt wird, benötigt sie die geringsten Voraussetzungen vor Ort. Lediglich ein Fernwärme-Anschluss ist notwendig. Der bringt dafür aber die größtmögliche Abhängigkeit vom Energieversorger mit sich.

 

Was Sie über Wärmenetze wissen sollten:

  • In Gebieten mit Wärmenetzen herrschen häufig Monopolstrukturen. Kunden sind von der Preispolitik des Anbieters abhängig, ein Wechsel ist nicht möglich.
  • Angebot vor allem in Ballungszentren
  • Geringer Platzbedarf im Haus
  • Wartung wird meist vom Anbieter übernommen

 

Für welche Häuser eignet sich ein Anschluss an ein Wärmenetz?

  • Ein- und Zweifamilienhäuser mit allen Dämmstandards
  • Alle Arten von Heizkörpern

 

Umweltverträglichkeit / Zukunftsfähigkeit

  • Teilweise hohe Energieverluste auf dem Transportweg
  • Emissionen entstehen nicht vor Ort, sondern im Kraftwerk
  • CO2-Bilanz und Feinstaubemissionen abhängig von der Art des Kraftwerks
  • Da keine Verbrennung erfolgt, sind kein Schornstein und keine Schornsteinfeger-Besuche notwendig
  • Je besser der energetische Standard der angeschlossenen Häuser wird, also je weniger Energie sie täglich verbrauchen, desto mehr fallen diese Transportverluste ins Gewicht.

Unter Flüssiggas versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch oft LPG. LPG ist die Kurzform für Englisch „Liquefied Petroleum Gas“. Dazu zählen Propan und Butan sowie deren Gemische, die bei Raumtemperatur und geringer Kompression (< 10 bar) flüssig bleiben. Flüssiggas (LPG) fällt bei der Erdölraffinierung und bei der Förderung von Erdöl und Erdgas an. Flüssiggasheizungen unterscheiden sich von Erdgasheizungen lediglich durch den eingesetzten Brennstoff.

 

Was Sie über Flüssiggasheizungen wissen sollten:

  • Hausbesitzer müssen einen Flüssiggas-Tank kaufen oder mieten
  • Durch Mieten entstehen laufende Kosten, auch wenn die Heizung nicht in Betrieb ist
  • Bei Tankmiete besteht feste vertragliche Bindung an Flüssiggas-Lieferanten, ein Wechsel des Lieferanten ist nicht möglich
  • Kauf eines Flüssiggas-Tanks erheblich teurer als Heizöltankanlage
  • Flüssiggas bildet mit der Luft ein explosives Gemisch, der unter Druck stehende Tank muss strenge Sicherheitsvorgaben erfüllen
  • Jeder Flüssiggas-Tank unterliegt wiederkehrenden Prüfungen

 

Für welche Häuser eignet sich eine Flüssiggasheizung?

  • Ein- und Zweifamilienhäuser mit allen Dämmstandards
  • Alle Arten von Heizkörpern

 

Umweltverträglichkeit / Zukunftsfähigkeit

  • Kombinierbar mit erneuerbaren Energien, etwa Solar oder Kaminholz
  • BioLPG bisher nur von einem Anbieter im Markt

Sie möchten die Heizung in Ihrem Eigenheim oder Ihrer Immobilie modernisieren?

Aber wie viel kostet Sie die Modernisierung der oben beschriebenen Systeme im Vergleich? Und wie hoch sind die laufenden Kosten? Der Heizsysteme Preis-Vergleichsrechner, des unabhängigen Instituts für Wärme und Öltechnik IWO, zeigt Ihnen, wie viel Geld Sie bei welchem System in die Hand nehmen müssen.

Aktuelle Fakten zum Klimaschutzpaket und der CO2-Steuer kurz zusammengefasst

Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2030 über die Hälfte an Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 einzusparen. Um diese Klimaziele zu erreichen, erarbeitet die Bundesregierung ein Klimapaket, welches speziell die Bereiche Verkehr, Gebäude und die Landwirtschaft betrifft. Für Heizölbesitzer sind nach jetzigem Stand folgende Infos relevant

Klimaschutzpaket

  • Bis Ende 2025 können alte Ölkessel gegen ein neues Öl-Brennwertgerät ausgetauscht werden.
  • Ab 2026 sollen Ölheizungen eingebaut werden dürfen, wenn sie erneuerbare Energien, wie z.B. Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen, mit einbinden.
  • Ab 2026 soll der Einbau einer Ölheizung auch erlaubt sein, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können.
  • Vorgaben des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) sind grundsätzlich zu beachten. D.h. bei einer Modernisierung müssen min. 15% erneuerbare Energien eingesetzt werden, z.B. durch ein 10% Bio-Heizöl und einen (unverbindlichen) Sanierungsfahrplan.

CO2-Steuer

  • CO2-Steuer ist Bestandteil des Klimaschutzpakets
  • Die Besteuerung der Treibhausgase soll einen Anreiz für eine CO2-Einsparung setzen
  • Besteuert werden die verursachten Emissionen, die bei der Verbrennung von Diesel, Heizöl, Erdgas entstehen
  • Stufenweise Anhebung der Steuer von 2021 bis 2025
  • Steuer ab 2021 beträgt + 7 ct./L (brutto) auf Benzin, + 0,5 ct./kWh (brutto) auf Erdgas und + 8 ct./L (brutto) auf Diesel und Heizöl

Rundum-Sorglos-Paket mit den Serviceleistungen der Südwestenergie

Kunden, die bei uns Heizöl kauften, interessierten sich zudem für folgende Inhalte und Serviceleistungen:

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