15.04.2026
Druckansicht

Die Ölpreise haben sich seit Beginn dieser Woche insgesamt schwächer entwickelt, nachdem sie zu Wochenbeginn noch auf einem erhöhten Niveau notierten. Auslöser für die jüngste Abwärtsbewegung sind vor allem wachsende Hoffnungen auf eine diplomatische Entspannung zwischen den USA und dem Iran. Entsprechende Signale aus Washington, wurden an den Märkten als Hinweis auf mögliche Gespräche gewertet. In der Folge gaben die Notierungen für Rohöl etwas nach, nachdem sie zuvor durch die Eskalation im Nahen Osten deutlich gestiegen waren. Dennoch bleibt das Preisniveau
Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, insbesondere liegt der Fokus rund um die wichtige Straße von Hormus. Störungen oder Einschränkungen in dieser Region wirken weiterhin als preistreibender Faktor und begrenzen das Rückgangspotenzial. Die aktuell zusätzliche Blockade durch das US-Militär schafft weitere Knappheit am Rohölmarkt, da z.B. für China wichtige Lieferungen ausbleiben. Auch bei einer Freigabe der Straße von Hormus können bereits ausgefallene Fördermengen nicht vollständig kurzfristig ersetzt werden. Eine Normalisierung der Lieferwege wird einige Zeit dauern.
Für den Heizölmarkt in Deutschland bedeutet diese Entwicklung, dass die Preise im Laufe der Woche leicht nachgegeben dürften, sich insgesamt aber weiterhin auf einem erhöhten Niveau befinden. Heizölkunden finden aktuell vereinzelt günstigere Kaufgelegenheiten, sollten jedoch die weiterhin hohe Unsicherheit im Blick behalten.

| Bereich | Schlusskurs 13.04.2026 |
Schlusskurs 14.04.2026 |
Startkurs heute 15.04.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 15.04.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
151,29 | 145,44 | 142,68 | -1,9 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
100,18 | 95,84 | 95,76 | -0,1 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1706 | 1,1793 | 1,1788 | 0,0 % | ![]() |

atrego GmbH
Zurück zur Übersicht


