Verantwortung für Umweltbelange und regionale Entwicklung gehört für uns zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Deshalb setzen wir uns seit vielen Jahren aktiv mit den Auswirkungen unseres unternehmerischen Handelns auseinander und erfassen regelmäßig unsere Treibhausgasemissionen.
In den vergangenen Jahren haben wir internationale Klimaschutzprojekte unterstützt, um verbleibende Emissionen teilweise über zertifizierte Projekte zu kompensieren. Gleichzeitig haben wir unseren Ansatz zur Emissionsbilanzierung und zu Klimaschutzmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt.
Nun gehen wir den nächsten Schritt: Künftig richten wir unseren Fokus stärker auf regionale Klimaschutzprojekte und direkte Wirkung vor Ort. Damit gestalten wir regionale Aktivitäten sichtbarer, nachvollziehbarer und transparenter.
Die regelmäßige Erfassung unseres CO₂-Fußabdrucks bleibt weiterhin die Grundlage unseres Vorgehens. Aktuell arbeiten wir an der Ermittlung unseres Unternehmens-CO₂-Fußabdrucks für die Emissionen 2026/2027 auf Basis des Berichtsjahres 2025. Gleichzeitig entwickeln wir unseren bisherigen Ansatz weiter und prüfen gemeinsam mit regionalen Partnern geeignete Projekte und Maßnahmen für die Zukunft.
Diese Weiterentwicklung erfolgt schrittweise. Derzeit konkretisieren wir unsere zukünftige Ausrichtung und bauen neue regionale Partnerschaften auf.
Im Folgenden zeigen wir, was unser Klimaengagement seit 2018 geprägt hat, welche Grundlagen bestehen bleiben und welche neuen Schwerpunkte wir ab 2026 setzen.

Was bleibt gleich?
Regelmäßige CO₂-Bilanzierung
Verantwortung übernehmen
Langfristiges Engagement
Transparenz & Nachvollziehbarkeit

Warum wir stärker auf regionale Projekte setzen
Regionale Projekte schaffen einen stärkeren Bezug zu unserer Heimatregion und machen Maßnahmen nachvollziehbarer.
Deshalb entwickeln wir unseren bisherigen Ansatz weiter und prüfen gemeinsam mit regionalen Partnern Projekte und Maßnahmen mit regionalem Bezug. Ziel ist es, regionale Aktivitäten transparenter darzustellen und die Nachvollziehbarkeit unseres Vorgehens weiter zu stärken.
✓ Regionaler Bezug
✓ Nachvollziehbare Maßnahmen
✓ Zusammenarbeit mit regionalen Partnern
✓ Transparentere Darstellung von Projekten
✓ Fokus auf regionale Aktivitäten
Woran wir aktuell arbeiten
Aktuell konkretisieren wir die zukünftige Ausrichtung unserer Klimaschutzmaßnahmen und prüfen gemeinsam mit regionalen Partnern geeignete Projekte und Maßnahmen. Dabei stehen langfristig angelegte Maßnahmen, regionaler Bezug und nachvollziehbare Umsetzung im Mittelpunkt.
Der Entscheidungsprozess befindet sich derzeit in der Finalisierung. Erste Schwerpunkte zeichnen sich bereits ab – insbesondere in den Bereichen Moor- und Agroforstprojekte.
Moorprojekt
Moore stehen im Zusammenhang mit verschiedenen Umwelt- und Wasserhaushaltsfunktionen. Deshalb prüfen wir aktuell regionale Maßnahmen im Bereich Moorrenaturierung und Wiedervernässung.
Mögliche Schwerpunkte:
– Renaturierung geeigneter Flächen
– langfristig angelegte Projekte
– Maßnahmen mit Bezug zu Biodiversität
– Maßnahmen im Bereich Wasserhaushalt
Agroforstprojekt
Agroforstsysteme kombinieren landwirtschaftliche Nutzung mit Gehölzstrukturen. Auch hier prüfen wir derzeit geeignete regionale Partnerschaften und Projektansätze.
Mögliche Schwerpunkte:
– langfristig angelegte Flächennutzung
– Maßnahmen mit Bezug zu klimaangepassten Strukturen
– regionale Zusammenarbeit
– langfristig angelegte Projekte
Transparenz im Entwicklungsprozess
Die Weiterentwicklung unseres Klimaengagements erfolgt schrittweise und in enger Abstimmung mit regionalen Partnern und Fachstellen. Deshalb befinden sich einzelne Projektansätze aktuell noch in Prüfung und Konkretisierung.
Über neue Entwicklungen, Partnerschaften und konkrete Maßnahmen informieren wir transparent und fortlaufend auf dieser Seite.
Wir haben über viele Jahre internationale Klimaschutzprojekte unterstützt, um verbleibende Emissionen über zertifizierte Projekte zu kompensieren.
Gleichzeitig entwickeln wir unseren bisherigen Ansatz weiter und richten den Fokus künftig stärker auf regionale Projekte und Maßnahmen.
Dadurch gestalten wir unser Vorgehen nachvollziehbarer und schaffen einen stärkeren Bezug zu unserer Heimatregion.
Die von uns unterstützten regionalen Klimaprojekte sind nicht zertifiziert wie klassische CO₂-Zertifikate. Internationale Standards, die auch im europäischen und deutschen Klimakontext Anwendung finden, setzen voraus, dass Klimawirkungen eindeutig messbar, dauerhaft nachweisbar und ausschließlich einem Akteur zuordenbar sind. Viele regionale Projekte verfolgen jedoch andere Ansätze – etwa in den Bereichen Renaturierung, Aufforstung oder Biodiversität – und sind nicht auf handelbare CO₂-Zertifikate ausgerichtet.
Ein wichtiger Hintergrund ist die Vermeidung von Doppelzählung:
Emissionen und Emissionsminderungen in Deutschland werden bereits im nationalen Treibhausgasinventar erfasst und tragen zur Erreichung der deutschen und europäischen Klimaziele bei.
Würde dieselbe Emissionsminderung zusätzlich als CO₂-Zertifikat genutzt werden, könnte sie doppelt angerechnet werden: einmal in der nationalen Klimabilanz Deutschlands bzw. der EU und einmal beim Käufer eines Zertifikats.
Nach internationalen Klimabilanzierungsregeln ist eine solche Doppelanrechnung nicht zulässig.
Wir unterstützen regionale Projekte daher bewusst außerhalb klassischer Zertifikats- und Kompensationssysteme und legen den Fokus auf regionale Maßnahmen sowie eine nachvollziehbare Darstellung unseres Vorgehens.
Unser CO₂-Fußabdruck wird weiterhin regelmäßig auf Basis anerkannter Methoden ermittelt (z. B. gängige Treibhausgasbilanzierungsstandards wie das GHG Protocol).
Dabei werden relevante Emissionsquellen innerhalb unseres Unternehmens systematisch erfasst, ausgewertet und in einer Gesamtbilanz zusammengeführt.
Wir legen intern einen festen finanziellen Ansatz pro Tonne CO₂ fest. Dieser Wert basiert auf unserem berechneten Unternehmens-CO₂-Fußabdruck und dient als Grundlage für unsere jährlichen Investitionen in Projekte und Maßnahmen.
Damit schaffen wir eine nachvollziehbare und langfristig angelegte Grundlage für unser weiteres Vorgehen.
Regionale Projekte schaffen einen stärkeren Bezug zu unserer Heimatregion und machen Projekte und Maßnahmen vor Ort nachvollziehbarer.
Dadurch entsteht eine engere Verbindung zwischen unserem unternehmerischen Handeln und der Region, in der wir tätig sind.
Nein. Unser Engagement bleibt mindestens auf dem bisherigen Niveau.
Wir verändern nicht die Höhe unseres Beitrags, sondern entwickeln unseren bisherigen Ansatz weiter:
weg von internationalen Zertifikaten hin zu stärker regional orientierten Projekten und Maßnahmen.
Wir legen weiterhin regelmäßig unsere CO₂-Bilanz offen und berichten über unsere Klimaschutzaktivitäten.
Zudem arbeiten wir daran, die Wirkung unserer regionalen Projekte möglichst nachvollziehbar darzustellen und transparent zu kommunizieren, welche Maßnahmen konkret unterstützt werden.



